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> Immobilien Spanien / Real Estate Spain
Länderinformation und Immobilienkauf in Spanien, Westeuropa
Spanien: drittgrößtes Land Europas. Es befindet sich auf der Iberischen Halbinsel im Südwesten von Europa. Besonders beliebt sind die Inseln Mallorca und Ibiza. Das Festland spaltet sich in das zentrale Hochland, in Beckenlandschaften, in verschiedene Küstenbereiche sowie in die angrenzenden Gebirge. Das Kerngebiet ist die Meseta, hierbei handelt es sich um eine abgerundete Hochebene, in dessen Mittelpunkt sich die Hauptstadt Madrid befindet.
Die Meseta verteilt sich über rund drei Viertel der Landesfläche und einige Gebirge durchziehen es westöstlich des Grund und Boden. Das Pico de Almanzor zählt zu den beträchtlichsten Massiv mit einer Höhe von 2592 Metern. Eine besonderes Merkmal des iberischen Naturraums sind die Riasküsten, die hauptsächlich in Galicien existieren. Im Süden von Spanien gedeihen besonders Olivenbäume, Korkeichen, Dattelpalmen und Feigenkakteen. In den Nationalparks findet man Luchse, Wölfe, Steppenböcke und Gämse. Schlangen, Echsen, Flamingos und Störche tummeln sich im ganzen Lande. Im Wasser Sardinen, Thunfische und Schalentieren.
Einwohnerzahl von Spanien: ca. 47 Millionen, davon in Madrid ca. 3.500.000
Mehrwertsteuer in Spanien: 18%
Klima in Spanien: schwankt zwischen gemäßigt im Norden bis heiß und trocken im Süden. April bis Oktober ist die beste Reisezeit, für Madrid Frühling und Herbst. Im Hochsommer kann es vor allem im Landesinneren sehr heiß werden, im Winter hingegen speziell im Norden und auf dem Zentralplateau recht kalt.
Sprachen in Spanien: Amtssprache ist Spanisch (Kastilianisch). Katalanisch, Galizisch und Baskisch sind regional verbreitet; in Touristengebieten z. T. Englisch und Deutsch.
Immobilienkauf in Spanien: Ferienimmobilien sind besonders
begehrt. Mildes Klima, gute Infrastruktur, herrliche Landschaften haben
die Nachfrage immer weiter steigen lassen. In den letzten Jahren haben
die Preise kräftig angezogen. Mündliche
Vereinbarungen oder ein Vertrag auf einem Schmierzettel sind
ohne notarielle Beurkundung rechtskräftig. Wer es sich dann anders
überlegt, kann zu Schadenersatz verpflichtet werden. Preis und Kaufbedingungen
sollten deshalb mit Bedacht und unter Zeugen ausgehandelt werden. Vor
Vertragsunterzeichnung müssen unbedingt die Eigentumsverhältnisse
überprüft werden. Beurkundende Notare müssen diese nach spanischem
Recht vorlegen. Lassen Sie sich nachweisen, dass der Verkäufer in
den vergangenen 5 Jahren die Grundsteuer gezahlt hat. Bei Eigentumswohnungen
überprüfen Sie bitte, ob der bisherige Eigentümer die
Kosten der Hausverwaltung immer gezahlt hat. Eine spanische Besonderheit
ist die Wertzuwachssteuer. Diese trägt üblicherweise der Verkäufer.
Achten Sie auf vertragliche Regelungen. Überprüfen Sie auch,
ob für das Objekt eine Baugenehmigung vorliegt. Bei Vertragsunterzeichnung
ist eine Anzahlung von 5 -10 % des Kaufpreises üblich.
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Kosten Immobilienerwerb Spanien: 1 % Urkundensteuer,
7 % Grunderwerbsteuer (Gebrauchtimmobilien) bzw. Mehrwertsteuer (Neubauten),
1,5 Prozent für Notar und Grundbucheintrag.
Spanien ist unterteilt in 17 autonome Regionen (Comunidades Autónomas) und die zwei autonomen Städte (Ciudades Autónomas) Ceuta und Melilla. Die Gemeinschaften gliedern sich weiterhin in insgesamt 52 Provinzen.
Andalucía (Andalusien) ist die südlichste der autonomen Gemeinschaften auf dem Festland. Andalusien stand von allen spanischen Regionen am längsten unter arabischer Herrschaft. Die Einflüsse der Muslime sind auch heute noch vor allem in der Architektur zu sehen. Hauptstadt: Sevilla. Provinzen: Almería, Cadiz, Cordoba, Granada, Huelva, Jaé, Málaga und Sevilla.
Aragón (Aragonien) entspricht dem früheren Königreich Aragonien. Der Norden Aragoniens wird von den Pyrenäen geprägt, deren Hauptkamm auf der gesamten Länge die Nordgrenze dieser Autonomen Gemeinschaft bildet. Hauptstadt: Saragossa. Provinzen: Huesca, Teruel und Saragossa.
Asturies (Asturien) ist identisch mit dem der Provinz Asturien (früher Provinz Oviedo). Die Vegetation ist von viel Grün bestimmt España Verde, das „grüne Spanien“. Hauptstadt: Oviedo. Provinz: Asturien.
Illes Balears (Balearische Inseln) gehören neben den Hauptinseln Mallorca und Menorca auch die Pityusen mit Ibiza und Formentera. Neben diesen vier und der fünften, mit Abstand kleinsten bewohnten Insel Cabrera umfasst die Autonome Gemeinschaft der Balearen 146 unbewohnte Inseln. Hauptstadt: Palma de Mallorca. Provinz: Islas Baleares.
Euskal Autonomia Erkidegoa (Autonome Gemeinschaft Baskenland) gehört ein Teil des spanischen Baskenlandes, zu dem einige darüber hinaus auch Teile der Autonomen Gemeinschaft Navarra zählen. Das Baskenland als Ganzes umfasst im Übrigen auch das französische Baskenland. Hauptstadt: Gasteiz / Vitoria. Provinzen: Araba / Álava, Gipuzkoa / Guipúzcoa, Bizkaia / Vizcaya.
Islas Canarias (Kanarische Inseln) sind eine geografisch zu Afrika, politisch aber zu Spanien gehörende Inselgruppe im Atlantik. Alle Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Hauptstadt: Las Palmas de Garn Canaria und Santa Cruz de Tenerife. Provinzen: Las Palmas und Santa Cruz de Teneriffe.
Cantabria (Kantabrien) besteht lediglich aus der gleichnamigen Provinz (früher Provinz Santander) und ist hügelig bis bergig. Die höchsten Erhebungen befinden sich in den Picos de Europa mit Gipfeln von über 2.000 m. Hauptstadt: Santander.
Castilla-La Mancha gehört zu der historischen zentralspanischen Landschaft Kastilien und ist auch als Neukastilien bekannt. Traditionell gehörte auch die Provinz Madrid zu Neukastilien. Die Landschaft der Mancha wurde bekannt durch die Figur Don Quijote aus der Mancha. Hauptstadt: Toledo. Provinzen: Albacete, Ciudad Real, Cuenca, Guadalajara und Toledo.
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Castilla y León (Kastilien und León) gehört zur historischen zentralspanischen Landschaft Kastilien und ist als Altkastilien bekannt, die Westhälfte bildet die Landschaft León. Hauptstadt: Valladolid. Provinzen: Avila, Burgos, Leon, Palencia, Salamanca, Segovia, Soria, Valladolid und Zamora.
Catalunya (Katalonien) gilt Aufgrund geschichtlicher und kultureller Besonderheiten neben dem Baskenland und Galicien als eine der „historischen Autonomen Gemeinschaften“. Aufgrund der historischen, sprachlichen und kulturellen Unterschiede zum übrigen Spanien sind viele Einwohner der Region der Ansicht, dass Katalonien eine eigene Nation sei. Hauptstadt: Barcelona. Provinzen: Barcelona, Girona, Lleida und Tarragona.
Extremadura gehört zu den ärmsten Regionen Spaniens. Mit einer Bevölkerungsdichte von 26,1 Einwohnern pro km² erstreckt sich Extremadura über 8,3 % der spanischen Landmasse, stellt jedoch nur 2,6 % der Einwohner Spaniens. Hauptstadt: Merida. Provinzen: Badajoz und Caceres.
Galicia (Galicien) geht auf die keltischen Galläker (auch Kallaiker, lateinisch: Callaici) zurück, ein kelto-iberisches Volk, das im Altertum in dieser Region siedelte. Prägend für die Region sind hohe Bergketten, die Galicien vom Rest Spaniens abschotten. Hauptstadt: Santaigao de Compostela. Provinzen: A Coruna, Lugo, Ourense und Pontevedra.
Comunidad de Madrid (Autonome Gemeinschaft Madrid) besteht lediglich aus der gleichnamigen Provinz und den Ballungsraum rund um die Hauptstadt Madrid.
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Murcia ist identisch mit der gleichnamigen Provinz, gehört zu den trockensten Gebieten Europas (ca. 300 Sonnentage im Jahr) und leidet deshalb unter Wasserknappheit. Hauptstadt: Murcia.
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Navarra umfasst den südlich der Pyrenäen gelegenen Teil des historischen Königreiches Navarra. Die Autonome Gemeinschaft zieht die Steuern auf ihrem Gebiet selbst ein und führt lediglich eine durch ein Abkommen festgelegte Summe an den Zentralstaat ab. Hauptstadt: Pamplona. Provinz: Navarra.
La Rioja ist eine Zusammensetzung aus "Río-Oja", bedeutet also "Oja-Fluss", welcher durch die Region in den Ebro fließt. Das Klima ist trocken mit kontinentalem Einfluss. Hauptstadt: Logroñ. Provinz: La Rioja.
Valenciana (Land Valencia) liegt an der Mittelmeerküste. Das Territorium ist größtenteils identisch mit demjenigen des ehemaligen Königreiches Valencia, das zur Krone Aragonien gehörte. Hauptstadt: Valencia. Provinzen: Alicante, Castellon und Valencia.
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Ceuta ist eine autonome spanische Exklave an der Mittelmeerküste Afrikas, nahe der Straße von Gibraltar, die politisch zu Spanien, geografisch jedoch zu Afrika gehört. Die 18,5 km² große Halbinsel ist bekannt als Anlaufpunkt für illegale Immigration von Afrikanern in die Europäische Union. Hauptstadt: Ceuta.
Melilla gehört politisch zu Spanien, geografisch jedoch zu Afrika. Bis 1995 wurde Melilla als Teil der Provinz Málaga betrachtet. Die Stadt liegt auf einer Halbinsel des afrikanischen Kontinents. Zum Schutz vor illegaler Einwanderung mit zwei Zäunen, Bewegungsmeldern, Nachtsichtgeräten und Kameras gesichert. Hauptstadt: Melilla.
Costa Blanca: Ihren Namen verdankt die Küste einerseits den traditionell weiß gestrichenen Häusern, andererseits aber auch den starken Lichtverhältnissen, die den Sand weiß überstrahlt erscheinen lassen. Dieser Gegensatz zwischen blauem Meer und weißer Küste wird auch dargestellt in der blau-weißen Flagge der Provinz Alicante ("Stadt des Lichts"), zu der die Costa Blanca gehört. Sie wird deshalb manchmal auch als "Golf von Alicante" bezeichnet. Die Costa Blanca ist wegen ihres milden mediterranen Klimas ein beliebtes Ferienziel von Touristen aus Spanien und ganz Europa. Seit den 50er Jahren haben sich viele Deutsche in diesem Teil Spaniens angesiedelt.
Dénia: liegt am nördlichen Ende der Provinz Alicante, in einem Gebiet, wo ein warmes und sonniges Klima mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 20° herrscht. Dénia hebt sich ab von anderen Orten Streifzügen der Schönheit seiner Strände und auch durch seinen urigen Stadtkern, der von der Burg majestätisch überragt wird, ebenso wegen dem Berg Montgó, der mit dem umliegenden Zu Lande zum Naturpark erklärt wurde, der stellenweise nur wenige Meter vom Meer entfernt ist, wegen dem Kommen und Gehen der Fischerboote, die den Tagesablauf im Hafen strukturieren und Dénia mit dem Besten, was das Meer zu bieten hat, versorgen und die Stadt zu einer gastronomischen Hochburg machen.
Mallorca: ist die größte Insel der Balearen-Gruppe, die zusammen mit den Pityusen als spanische Region eine autonome Gemeinschaft innerhalb des spanischen Staates bildet. Die Hauptstadt ist Palma. Amtssprachen sind katalanisch und spanisch. Mallorca genießt ein gemäßigtes subtropisches Klima mit durchschnittlich 7,9 Sonnenstunden am Tag und durchschnittlichen Niederschlagsmengen (1400 Millimeter im Norden, 400 Millimeter im Süden). Die kurzen Winter sind bedingt durch die Insellage mild und feucht. In seltenen Fällen kann es allerdings auch zu Schneefällen, vornehmlich in den Bergen, kommen. In den Sommermonaten hingegen regnet es kaum. Die Temperaturen im Inselinneren können dann bis über 40°C steigen.Ab Ende August sind kurze starke Regenfälle begleitet durch Sturm und Gewitter möglich, wodurch der Oktober statistisch der niederschlagsreichste Monat des Jahres ist. Das kann bis zu örtlichen Überschwemmungen führen, wenn die Torrents die Wassermengen nicht mehr aufnehmen und ins Meer ableiten können.Ende Dezember bis in den Januar sind windstille, milde Wetterlagen, die sogenannten calmes, häufig. Die kleinen Sommer führen schon im Januar zur Mandelblüte, was der Insel im Gegensatz zur ausgetrockneten Landschaft im Sommer ein völlig anderes Aussehen gibt.
Teneriffa: ist die größte der Kanarischen Inseln und gehört zu Spanien. Die Insel ist etwa 80 Kilometer lang, bis zu 50 Kilometer breit und hat eine Fläche von 2.034,38 Quadratkilometern. Teneriffa ist eine Vulkaninsel. Sie liegt vor der Küste Marokkos und der Westsahara und ist rund 1.300 Kilometer vom spanischen Festland entfernt. Das Klima ist ausgeglichen. Teneriffa besitzt wie alle anderen Inseln des Kanarenarchipels ganzjährig milde Temperaturen auf Grund der südlich der Rossbreiten entstehenden Nordost-Passatwinde. Diese tropischen Fallwinde sind auch für das sog. Azorenhoch verantwortlich, das sich im Winter über Madeira befindet, im Sommer jedoch weiter nach Norden zu den Azoren wandert. Besonders tagsüber steigt die mit Meereswasser gesättigte Luft am Teidemassiv hinauf. Es bilden sich in etwa 1.000 bis 1.500 Meter Höhe Wolken, die beim Kontakt mit den dortigen Lorbeer- und Kiefernwäldern zu feinem Nieselregen kondensieren. Dieser Umstand bringt in den sonst ausgesprochen trockenen Sommermonaten der Landwirtschaft auf der Nordseite der Insel entscheidende Vorteile. Teilweise können auch Hochtemperaturphasen mit mehr als 35 Grad auftreten.
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